Begabungspädagogik
Jedes Kind ist wunderbar einzigartig und hat besondere Begabungen.
Wer in einem Intelligenztest einen IQ von über 130 erreicht, gilt als intellektuell hochbegabt. Die Entwicklung von Kindern mit besonderen Begabungen kann asynchron erfolgen, d.h. sie können intellektuell weit voraus, sozial und emotional hingegen durchaus altersgerecht entwickelt sein. Erstaunliche Denkleistungen sind für sie keine Seltenheit. Bei kleinen Streitigkeiten können sie jedoch genauso schnell in Tränen ausbrechen wie Gleichaltrige.
Wenn die intellektuellen Bedürfnisse von Kindern mit besonderen Begabungen dauerhaft vernachlässigt werden, dann kann dies zu geistigem Abschalten, Unterforderung und "Verhaltenskreativität" führen. Die Motivation sinkt und schulische Leistungen liegen nicht selten unterhalb des eigentlichen Potenzials. Ein Underachievement (Minderleistung) kann entstehen. Doch wie findet man den optimalen Grad an kindgerechter Förderung ohne Überforderung?
Nicht selten stehen Eltern vor dieser und weiteren besonderen Herausforderungen: ob im sozialen Miteinander falsch verstanden oder bei Fragestellungen, die den sozial-emotionalen Bereich betreffen. Besondere Begabungen können eine hohe Sensitivität und Empfindsamkeit, eine geringe Frustrationstoleranz und einen erhöhten Grad an Perfektionismus mit sich führen, der elterliche Aufmerksamkeit erfordert.
Mein Beratungsspektrum:
- Eltern-/ Kindberatung mit /ohne Begabungsdiagnose
- Welche Vorteile bietet eine Diagnose (testen oder nicht)?
- Durchführung von IQ-Testungen
- Richtiger Umgang mit besonderen Begabungen (individuelle, kindgerechte Förderung)
- Lerntherapeutische Begleitung (Fördern, aber nicht überfordern)
- Früheinschulung
- Akzeleration (Überspringen einer Klassenstufe)
- Enrichment
- Hochsensitivität